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Akkuschrauber im Test und Vergleich

Zuerst sollte er nur dazu dienen, das mühsame Festziehen und Lösen von Schrauben zu erleichtern. Mittlerweile ist er eines der vielseitigsten und am meisten verwendeten Elektrowerkzeuge. Die Rede ist vom Akkuschrauber, der aus keiner Handwerkerausrüstung mehr wegzudenken ist und der auch bei Heimwerkern und Hobbybastlern größte Akzeptanz genießt. Bevor Sie einen Akkuschrauber kaufen, sollten Sie unsere Testberichte und Empfehlungen lesen.

Makita BDF343RHE Li-Ion Akku-Bohrschrauber Test

    Vorteile:
  • • sehr schnelles Aufladen der Akkus
  • • hohes Drehmoment von 36 Nm
    Nachteile:
  • • keine Beleuchtung der Arbeitsstelle
Kaufempfehlung - Unser Testfazit
Derr Makita BDF343RHE Li-Ion Akku-Bohrschrauber ist außergewöhnlich klein und mit 36 Nm sehr kraftvoll. Die Lithium-Ionen-Akkus 1,5 Ah sind sicherlich ein Kompromiss im Preisvergleich. Er lässt sich aber auch mit Li-Akkus 3,0 Ah von Makita bestücken. Auf der Baustelle ist er sehr gut geeignet und Heimwerker halten ein Spitzenprodukt in ihren Händen.
ab 189,90 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand
Lieferumfang 9/10
 
Für gelegentliche Arbeiten 10/10
 
Für Heimwerker 10/10
 
Für Handwerker 10/10
 
Preis/Leistung 9/10
 

Metabo Akku-Bohrschrauber BS 14.4 Test

    Vorteile:
  • • Zweiganggetriebe
  • • hohe Leerlaufdrehzahl
  • • hoher Drehmoment
    Nachteile:
  • • Akkus mit 1,5 Ah etwas schwächer als Konkurrenz
Kaufempfehlung - Unser Testfazit
Bei den Akkuschraubern macht Metabo mit dem Akku-Bohrschrauber BS 14.4 als stärkster mit 40 Nm das Rennen im Test. Leider ist er mit 2 kg etwas zu schwer und seine Lithium-Ionen-Akkus haben nur eine Kapazität von 1,5 Ah. Wenn kurzfristige, kraftvolle Einsätze erforderlich sind, ist er sehr gut geeignet. Als Universalschrauber für den Profi weniger.
ab 183,64 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand
Lieferumfang 8/10
 
Für gelegentliche Arbeiten 8/10
 
Für Heimwerker 9/10
 
Für Handwerker 8/10
 
Preis/Leistung 8/10
 

Akkubohrschrauber Bosch PSR 12-2 Test

    Vorteile:
  • • gute Verarbeitung
    Nachteile:
  • • kein Lithium-Ionen Akku vorhanden
Kaufempfehlung - Unser Testfazit
Mit dem Akkubohrschrauber Bosch PSR 12-2 hat der Hersteller einen preisgünstigen Kompromiss zwischen leistungsstarker, ausgefeilter Maschinentechnik, aber NiCD-Akkus gewählt. Bei gewissenhafter Akkupflege ist er dennoch für Handwerker gut geeignet.
ab 173,12 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand
Lieferumfang 8/10
 
Für gelegentliche Arbeiten 9/10
 
Für Heimwerker 9/10
 
Für Handwerker 7/10
 
Preis/Leistung 8/10
 

Akkuschrauber DeWalt POWX0068Li Test

    Vorteile:
  • • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • • großes Schnellspannbohrfutter
    Nachteile:
  • • zu schwache Akkus
  • • geringe Drehzahl
Kaufempfehlung - Unser Testfazit
Der Akkuschrauber DeWalt POWX0068Li lässt sich schwer einordnen. Mit 32 Nm ist er sehr leistungsstark und innovative Lithium-Ionen-Akkus gehören zur Ausstattung. Sie haben jedoch nur eine Kapazität von 1,3 Ah. Sein großes Plus mit Alleinstellungsmerkmal ist das 13er Schnellspannbohrfutter. Er ist sehr preisgünstig und im Ergebnis aller Testparameter für Heimwerker gut geeignet.
ab €
inkl. MwSt. zzgl. Versand
Lieferumfang 8/10
 
Für gelegentliche Arbeiten 8/10
 
Für Heimwerker 9/10
 
Für Handwerker 6/10
 
Preis/Leistung 8/10
 

Akkuschrauber im direkten Vergleich

Makita BDF343RHE Bosch PSR 12-2 DeWalt POWX0068Li Metabo BS 14.4 LI
Makita BDF343RHE - Akkuschrauber Bosch PSR 12-2 - Akkuschrauber DeWalt POWX0068Li - Akkuschrauber Metabo BS 14.4 LI - Akkuschrauber
Makita BDF343RHE Bosch PSR 12-2 DeWalt POWX0068Li Metabo BS 14.4 LI
Drehmoment: 36 Nm Drehmoment: 30 Nm Drehmoment: 32 Nm Drehmoment: 40 Nm
Lithium-Ionen-Akku NiCD-Akku Lithium-Ionen-Akku Lithium-Ionen-Akku
Akkukapazität: 1,3 Ah Akkukapazität: 1,5 Ah Akkukapazität: 1,3 Ah Akkukapazität: 1,5 Ah
Gewicht: 1,4 kg Gewicht: 1,65 kg Gewicht: 1,5 kg Gewicht: 1,35 kg
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Akkuschrauber kaufen

Nur ältere Berufskollegen aus den Handwerksberufen können sich noch an die Zeiten erinnern, als sich auf der Handfläche eine große Blase bildete. Auslöser war die stundenlange Arbeit mit dem Schraubendreher, um Schellen anzuschrauben, Holzteile zu verbinden und vieles andere mehr. Diese Arbeiten waren aber auch zeitraubend und ineffizient, denn Arbeitszeit kostet Geld. Ein Bohrschrauber von Makita, Metabo, Bosch oder DeWalt schafft das Festziehen einer solchen Schraube mit seinen flexiblen Drehmomentstufen und hoher Akkukapazität in einem Bruchteil der Zeit und sorgt dabei sogar für einen festeren Sitz. Beim Lösen versagt oftmals die Muskelkraft und der Schraubendreher rutscht aus der Führung. Der Bohrschrauber hingegen bewältigt die festsitzende Schraube oftmals mühelos mit seinem leistungsstarken Getriebe und Beschädigungen am Bauteil werden vermieden.

Die besten Akkuschrauber sind kleine und handliche Elektrowerkzeuge, die nahezu mühelos auf der Baustelle, im Kleingarten und rund um das eigene Haus mitgeführt werden können. Sie benötigen, solange der Akku geladen ist, keine Steckdose und sind deshalb immer griff- und einsatzbereit. Bei ihnen verhält es sich jedoch wie bei jeder sonstigen Technik – ihre Qualität entscheidet über den Nutzeffekt.

Achten Sie beim Kauf auf gute Qualität! Nur ein ausgereift konstruierter Bohrschrauber mit einem leistungsstarken Akku, großer Akkukapazität und einem variabel einstellbaren Drehmoment wie der von Makita kann die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. Billiggeräte aus den Supermarktaktionen mit veralteter Akkutechnologie schaffen dies nicht.
Der Akkuschrauber Test bezieht sich deshalb auf die besten Geräte, die sich bei den Profis und Heimwerkern längst etabliert und ihren Nutzen nachgewiesen haben. Dennoch bestehen innerhalb dieses Qualitätssegmentes Unterschiede hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und der Funktionalität. Sie sollen im folgenden Testbericht näher vorgestellt werden. Welche sind die besten Schlagbohrer und welche erledigen Schraubarbeiten am zuverlässigsten. Wer besitzt im Preisvergleich Vorteile und welche Akkutechnologie ist im Ratgeber als die beste empfehlenswert. Ist es der robuste von Makita oder der vielseitige von Bosch? Zeichnet sich DeWalt durch hohe Akkukapazität aus oder Metabo?

Wie werden Akkuschrauber getestet?

Jeder Bohrschrauber und Schlagbohrschrauber mit Akku besitzt einige Leistungsdaten, die sein Hersteller festgelegt hat und die nicht überschritten werden dürfen. Zu ihnen gehören vorrangig, die Akkukapazität, das Drehmoment sowie die vorgeschriebenen Maximaldurchmesser der Bohrlöcher. Manche Testberichte zielen darauf ab, wann der Schrauber seine Leistungsgrenze überschritten hat. Dies ist wirtschaftlich sinnfremd, denn dann ist das Gerät zerstört. Dieser Testbericht enthält vielmehr die Erfahrungen, ob die getesteten Geräte die Vorgaben ihrer Hersteller, beispielsweise beim Drehmoment, in vollem Umfange einhalten. Er berichtet aber auch über Erfahrungen hinsichtlich der Funktionalität der Geräte. Selbst der leistungsstärkste Akkuschrauber ist nur die Hälfte wert, wenn er schlecht in der Hand liegt oder sein Akku eine mehrere Stunden lange Nachladung erfordert.

Bohrschrauber ohne Schlagfunktion wurden bis zu den maximalen Bohrlochdurchmessern in Holz, Kunststoff und anderen Material getestet. Sie mussten aber auch beispielsweise 68er Löcher in Gipskarton mit einer Lochkreissäge einschließlich Randversenker bohren. Beim Festschrauben von Holzschrauben erfolgte der Test hinsichtlich der bewältigten Schraubenlängen und in harten Materialien wie Kunststoff oder weichen Materialien mit hohem Reibungswiderstand wie Holz mit dem erforderlichen Drehmoment.

Schlagschrauber wurden, wie ihre Testberichte aussagen, in verschiedenen Mauerwerksarten von Porenbeton über Poroton bis Kalksandstein sowie in Beton getestet. Makita, Bosch & Co. mussten Bohrlöcher von 5mm bis zur zulässigen Maximalgrenze bewältigen und Löcher für Schalterdosen mit einer Diamantbohrkrone herstellen. Große Beachtung galt auch der Überkopfarbeit, bei der die Schlagbohrschrauber einem hohen Schmutzanfall ausgesetzt sind. Kurzum – es ging beim Bohren und Schrauben zu Sache bei voller Leerlaufdrehzahl und Nenndrehzahl bis an die Belastungsgrenze in den Drehmomentstufen, aber nie darüber hinaus, um sie zu vergleichen.

Akku-Schlagschrauber im Test:
  • DeWalt-DCD985M2K-Akku-Schlagbohrschrauber, Akkuspannung 18V
  • Makita-DHP459RMJ-Akku-Schlagbohrschrauber
  • Metabo-6-02190-50-Akku-Schlagbohrschrauber, Akkuspannung 18V
  • Bosch Akku-Schlagbohrschrauber Expert Schrauberbit
Akkuschrauber ohne Schlagfunktion im Test:

Wo werden Akkuschrauber und Schlagschrauber eingesetzt?

Über die gewachsene Bedeutung des Akkuschraubers wurde eingangs bereits berichtet. Er erleichtert die Arbeit bei allen Schraubarbeiten, denn sein Drehmoment übersteigt die Muskelkraft und Führungsgenauigkeit eines Schraubendrehers um ein Vielfaches. Mit diesen Eigenschaften verkürzt der Akkuschrauber die Arbeitszeit im gewerblichen Bereich auf ein Mindestmaß. Dem Heimwerker und Hobbybastler nimmt er die mühsame Arbeit mit dem Schraubendreher ab.

Mittlerweile geht die Bedeutung des Akkuschraubers noch viel weiter. Er dient beispielsweise in niedrigen Drehmomentstufen als Montagewerkzeug im Schaltschrankbau beim Festziehen der Verdrahtungsklemmen an elektrischen Komponenten. Mit HSS-Bohrern schafft der Bohrschrauber Bohrlöcher in Holz, Stahl, Kunststoff und vielen anderen Materialien. Montagen wie der Einbau von Türen und Fenstern, das Anbringen von Wand- und Deckenverkleidungen oder der Zusammenbau von Möbeln sind heutzutage kaum noch vorstellbar. Maler nutzen einen leistungsfähigen Bohrschrauber, um dünnflüssige Leimfarben aufzurühren. Hobbybastler, die besonders viel Übung mit diesem nützlichen Elektrowerkzeug besitzen, verdrehen mit ihm sogar Einzelfäden zu Kordeln. Das sind nur wenige Beispiele, aber sie zeigen, dass der Bohrschrauber in der heutigen Zeit unverzichtbar geworden ist.

Es gibt aber noch eine weitere Komponente, und die bezieht sich auf den Schlagbohrschrauber mit Akku wie die von Makita oder Metabo. Er ähnelt dem Bohrschrauber, ist jedoch zusätzlich mit einem Getriebe mit Schlagfunktion ausgestattet. Mit ihm ist es möglich, mittels Hartmetallbohren Dübellöcher in Mauerwerk, Beton oder Fliesen zu bohren. Er bewältigt bei einem hohen Drehmoment mit großer Leistung sogar gebohrte Mauerwerksdurchbrüche mit kleinem Durchmesser. Zwar erreicht er nicht die Leistungsparameter, die ein akkubetriebener Bohrhammer erzielt. Für gelegentliche Bohrungen oder bei kurzzeitigen Arbeitsgängen mit wiederkehrenden Ruhepausen für das Gerät ist der Schlagbohrschrauber laut Testbericht vielseitig einsetzbar. Vor allem die Handwerker der technischen Gewerke wie Heizungsmonteure, Klempner, Lüftungsbauer und Elektriker profitieren von diesem sofort möglichen Einsatz der Maschine. Aber auch im Haushalt leistet der akkubetriebene Schlagbohrschrauber gute Dienste, wenn Dekorationsgegenstände wie Gardineneinrichtungen etc. die entsprechenden Dübellöcher benötigen. Dies ist ein typisches Beispiel, denn hier kann der Schrauber seine gesamte Flexibilität zeigen. Er bohrt die notwendigen Dübellöcher mit Schlag in das Mauerwerk, um anschließend die Halterungen der Gardineneinrichtung ohne Schlag in die Dübel zu schrauben.

Akkuschrauber mit oder ohne Schlag – was ist günstiger?

Bei der Auswahl des individuell geeigneten Bohrschraubers oder Schlagschraubers stellt sich zwangsläufig die Frage, welches Gerät im Preisvergleich zum bohren und schrauben optimal geeignet ist. Ein Bohrschrauber kann bohren und schrauben, ein Schlagbohrschrauber wie der von Makita hingegen zusätzlich mit Bohrern mit Hartmetallbesatz in Hartgestein bohren. Wäre es deshalb nicht günstig, sich gleich für einen Schlagbohrschrauber hervorragender Leistung mit großer Akkukapazität zu entscheiden?

Die Antwort auf diese Frage ist schwierig. Zunächst liegt der Verdacht nahe, dass die besten Schlagbohrschrauber generell schwerer sind als ein Bohrschrauber. Die Vergleichstabelle weist jedoch eindeutig nach, dass sich beide Gerätetypen nur unwesentlich unterscheiden und das manches Gerät ohne Schlag sogar schwerer ist als eines mit Schlag. An zweiter Stelle bei den Unterscheidungsmerkmalen in der Vergleichstabelle folgen die Preise. Auch hier zeigen sich keine einheitlichen Tendenzen im Preisvergleich und Geräte mit Schlag können sogar weniger preisintensiv sein als die ohne Schlag.

Die eigentliche Antwort liegt in der Verwendung und dem damit verbundenen Verschleiß der Maschine beim bohren und schrauben. Jedes Gerät, welches über längere Zeit hinweg mit Schlagfunktion verwendet wird, weist in seiner Bohrgenauigkeit und genauen Zentrierung Gebrauchserscheinungen auf. Ein Bohrschrauber, der ausschließlich zum Bohren ohne Schlag und zum Festziehen und Lösen von Schrauben verwendet wird, wird wesentlich geringer beansprucht. Auch nach längerem Gebrauch ergeben sich kaum Unwuchten am Bohrfutter und an der Getriebewelle. Deshalb ist ein solcher ausschließlicher Akkuschrauber ohne Schlag besser für präzise Bohrungen geeignet als ein Schlagschrauber. Ein solcher hingegen ist das Allroundgerät. Er bohrt mit und ohne Schlag und vor allem auf der Baustelle ist er an Flexibilität nicht zu übertreffen. Dennoch sollte sich kein Handwerker beim Preisvergleich dem Trugschluss hingeben, dass der Schlagbohrer eine vollwertige Schlagbohrmaschine oder einen Bohrhammer mit Akku ersetzen kann. Er ist nach wie vor für den kurzzeitigen Einsatz und wenig strapaziöse Arbeitsgänge geeignet. Der Schlagbohrschrauber stößt viel eher an seine Leistungsgrenzen und auch die Maschinenführung von Hand ist wesentlich instabiler als bei einer Schlagbohrmaschine mit Doppelhandführung.

Was muss man beim Kauf eines solchen Gerätes berücksichtigen?

Das wichtigste Merkmal einer jeden akkubetriebenen Maschine ist seine Energiequelle. Lithium-Ionen-Akkus haben hier eindeutig den Vorzug vor NiMH-Akkus trotz gleicher Akkuspannung und gleicher Akkukapazität, obwohl ihre Preise etwas höher liegen. Darauf wird im nächsten Absatz noch näher Bezug genommen. Beim Vergleichen der Maschinen von Makita, Bosch, DeWalt oder Metabo sollte jedenfalls der Li-Ionen-Akku favorisiert werden.

Ein Schnellspannbohrfutter ist mittlerweile fast eine Selbstverständlichkeit geworden. Alle in den Test einbezogenen Maschinen sind mit einem solchen Schnellspannbohrfutter ausgestattet. Sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Aufnahme von Schlagbohrmaschinen mit SDS-Plus-Aufnahme. Die Schnellspannbohrfutter von Akkuschraubern und Schlagbohrern sind ausschließlich mit Aufnahmen für zylindrische und HSS-Bohrer ausgestattet.

Leider gibt es keine Maschinen mit SDS-Plus-Aufnahme, welche die Anschaffung von Bohrern etc. vereinheitlichen würde. Handwerker auf der Baustelle begegnen diesem Umstand häufig, indem sie eine Maschine mit 13 Millimetern Bohrfutterspannweite verwenden. Auf diese Weise lassen sich auch SDS-plus-Bohrer selbst bei einem hohen Drehmoment verwenden. Testberichte geben keinen Hinweis darauf, dass diese Verwendung negative Auswirkungen hat.

Beim Kauf spielt das Drehmoment eine große Rolle. Alle getesteten Maschinen bieten ein durchschnittliches Drehmoment von circa 35 Nm. Eine Ausnahme ist der Akku-Bohrschrauber DCD 985 M2K von DeWalt, der mit erstaunlichen 55 Nm ein Kraftpaket ist. Das Drehmoment sollte generell in mehreren Stufen umschaltbar oder stufenlos regelbar sein. Alle getesteten Maschinen in der Vergleichstabelle erfüllen diese Voraussetzung variabler Drehmomentstufen. Da Akkuschrauber und Schlagbohrmaschinen einhandgeführt funktionieren, ist eine Rutschkupplung bei Auslösung des eingestellten Drehmoments unbedingt erforderlich.

Die Drehzahl der Maschinen sollte mehrstufig umschaltbar oder geregelt von null bis zum Erreichen der Nenndrehzahl sein. Ein Sanftanlauf ist dabei von großem Vorteil, der besonders auf glatten Flächen zur besseren Zentrierung des Bohrers führt. Die Leerlaufdrehzahl vermindert sich im Betrieb um den Reibungsverlust zur Nenndrehzahl. Das Verhältnis Leerlaufdrehzahl zu Nenndrehzahl sollte nicht schlechter als circa 75 Prozent sein. Ein guter Ratgeber ist dabei die Verwendung elektronisch geregelter Maschinen, die den Verlust der Leerlaufdrehzahl bei Belastung weitgehend ausgleichen.

Die Akkuspannung der in der Vergleichstabelle aufgeführten Maschinen beträgt entweder 14,4 Volt oder 18 Volt. Aus der höheren Spannung Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit der Maschine zu nehmen, ist nicht möglich. Vielmehr hat hier jeder Hersteller seine Besonderheiten. Überlegenswert ist jedoch die Anschaffung einer Maschine beispielsweise beim Profi, der bereits andere Elektrowerkzeuge des gleichen Herstellers besitzt. Oftmals lassen sich die Akkus untereinander austauschen, und auch die Ladegräte sind in einem solchen Fall die gleichen. Das relativiert die Preise.

Ein Rechts-links-Lauf für die Schraubarbeiten ist bei den Maschinen aus der Vergleichstabelle generell vorhanden. Diese leistungsfähigen Getriebe und ein großes Drehmoment sorgen dafür, dass der Bohrschrauber oder Schlagbohrer flexibel überall verwendet werden kann. Im Ratgeber wird diesem Vergleichsdetail deshalb keine weitere Aufmerksamkeit gewidmet.

Ein Wechselakku sollte bereits im Lieferumfang zum besseren Preisvergleich vorhanden sein oder der Zukauf erfolgt gleichzeitig mit dem Kauf der Maschine. Damit entfallen lästige Arbeitsunterbrechungen, wenn der entladene Akku nachgeladen werden muss.

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Der Akku eines Akkuschraubers

Er ist die Energiequelle des Bohrschraubers oder Schlagschraubers mit Akkubetrieb. Beim Vergleichen der Geräte im Testbericht hat sich Bosch als einziger Hersteller erwiesen, der bei einem seiner Akkuschrauber gute Ergebnisse mit einem NiMH-Akku zu verzeichnen hat. Alle anderen Geräte von Bosch, Makita, Metabo oder DeWalt nutzen die Akkutechnologie der Lithium-Ionen. Solche Energiespeicher besitzen gleich mehrere Vorteile, die nachfolgend aufgeführt werden:

  • Schnelle Nachladefähigkeit
  • kein Memoryeffekt
  • äußerst geringe Selbstentladung im Ruhezustand
  • Schnellladung mit entsprechendem Ladegerät möglich
  • mehr als 3000 Ladezyklen bei regelmäßiger Akkupflege
  • volle Ausnutzung der Akkukapazität und Leistung

Akkus mit Lithium Ionen als Akkutechnologie ermöglichen angesichts der immensen Vorteile durch ihre schnelle Nachladefähigkeit lange Arbeitsgänge. Die Nachladung dauert laut Testbericht meist nur eine halbe bis zu einer Stunde. Wird ein Zweitakku verwendet, kann die Arbeit selbst bei ständiger Verwendung unterbrechungsfrei von der Hand gehen. Dies ermöglicht die Schnellladefunktion des Akkuladegerätes.

Unsere Empfehlung: Ein Akku eines Akkuschraubers mit Lithium Ionen von Zeit zu Zeit komplett entladen oder bei Vorhandensein über die Entladefunktion des Ladegerätes zurückversetzt werden. Erst dann ermöglicht diese Akkutechnologie der Lithium Ionen ihre hervorragende Eigenschaft viele möglicher Ladezyklen. Dies ist ein wichtiger Ratgeber für eine lange Akkulebensdauer.

Was sagt die Akkukapazität eines Akkuschraubers aus?

Die Akkukapazität spielt ebenfalls eine Rolle. Die in der Vergleichstabelle und im Testbericht aufgeführten Maschinen sind mit Akkus ausgerüstet, die eine Akkukapazität zwischen 1,3 und 4 Amperestunden aufweisen. Makita und DeWalt sind diesbezüglich die Spitzenreiter. Ein Rechenbeispiel: Ein Akkuschrauber mit 1,0 Ampere Betriebsstrom des Motors unter Belastung kann mit einem Akku 4,0 Amperestunden vier Stunden lang verwendet werden, bis der Akku entladen ist.

Ein weiterer Vorteil der Akkutechnologie mit Lithium Ionen besteht darin, dass ein solcher Energiespender des Akkuschraubers fast bis zum Ende seiner Ladung die volle Leistung abgibt. Mit der Akkutechnologie der Lithium Ionen und leistungsstarken Akkuschraubern und Schlagbohrschraubern sind Sie bei Ihrer Arbeit jederzeit flexibel.